Leser erzählen Anzeige
„Das ist chronisch. Da kann man nichts mehr machen.“ Sieben Dinge, die ich nach diesem Satz gelernt habe.
Zweieinhalb Jahre Rückenschmerzen, 36 Physiotermine, drei Osteopathen, ein Jahr Ibuprofen und ein Ordner voller Befunde. Dann ein Satz, der alles beenden sollte. Eine Sachbearbeiterin in einer Steuerkanzlei aus Bielefeld schreibt auf, was danach kam.
Das ist chronisch.
Da kann man nichts mehr machen.
Wenn du einen Ordner hast, in dem Befunde, Rezepte und Überweisungen chronologisch abgeheftet sind, und du ihn zu jedem Termin mitnimmst, obwohl ihn nie jemand aufschlägt …
Wenn in deiner Küche eine Schublade ist, in der Wärmepflaster, zwei Salben, ein Kirschkernkissen und sieben Dosen Nahrungsergänzung liegen …
Wenn du aufgehört hast, Leuten zu erzählen, wie es dir geht, weil du das Gesicht kennst, das sie dann machen …
Wenn du abends in einer Facebook-Gruppe fragst, ob noch jemand einen Tipp hat, und dich beim Tippen der drei Fragezeichen selbst hörst …
… dann ist das hier für dich. Ich habe die drei Fragezeichen auch getippt.
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Der Satz war keine Diagnose. Er war ein Schlussstrich.
Er war der fünfte Arzt in zweieinhalb Jahre. Der erste hatte gesagt, das werde wieder. Die zweite, in meinem Alter sei das normal. Der dritte hatte gespritzt, die vierte hatte mich gefragt, ob es zu Hause gerade „belastend“ sei.
Der fünfte hat sich meinen Ordner nicht angeschaut. Er hat auf den Bildschirm geschaut, dann auf mich, und hat den Satz gesagt, der oben steht. Es ging um Abnutzung im unteren Rücken, um eine Bandscheibe, die nicht mehr so hoch ist, wie sie sein sollte. Nichts, was man operiert. Nichts, was weggeht.
Ich habe genickt. Ich nicke in Sprechzimmern immer.
Im Auto habe ich dann verstanden, was er eigentlich gesagt hatte: nicht „Sie sind krank“, sondern „Sie stehen nicht mehr auf meinem Zettel“. Bis dahin hatte jeder etwas anderes gesagt, und jetzt sagte einer, dass es nichts mehr zu sagen gibt.
Der Physiotherapeut sagte übrigens, es seien die Faszien.
Das war der Februar. Was ich in den Monaten danach gelernt habe, steht in den nächsten sechs Punkten. Ich hätte es gern zweieinhalb Jahre früher gewusst.
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Ich habe zusammengerechnet, was ich nie zusammenrechnen wollte
Ich sitze beruflich vor Belegen. Ich addiere, was andere Leute ausgegeben haben, und lege es in Ordner. Meine eigenen Belege hatte ich zweieinhalb Jahre lang nicht angefasst.
Im März habe ich es getan. Ein Sonntagnachmittag, Küchentisch, alles raus aus der Schublade und aus dem Onlinebanking. Dahinter steht jeweils, was davon geblieben ist.
| Was ich probiert habe und was davon geblieben ist | Kosten |
|---|---|
| Physiotherapie, 6 Rezepte, 36 TermineDie Übungen mache ich bis heute. An den Abenden hat sich nichts geändert. | 150 € |
| Zwei Spritzen an die NervenwurzelDie zweite tat so weh, dass ich keine dritte wollte. Geholfen hat keine. | Kasse |
| Osteopathie, 3 BehandlungenHielt bis zum übernächsten Tag. | 285 € |
| Ibuprofen, ein Jahr langHat es leiser gemacht, nicht leichter. Bis der Magen nicht mehr wollte. | 96 € |
| Nahrungsergänzung, 7 Dosen, jeden Monat neuOPC, MSM, Zink, Calcium, Magnesium, Silicium, Kurkuma. Ob eine davon etwas getan hat: keine Ahnung. Nachbestellt habe ich trotzdem. | 896 € |
| Übungsprogramm, Rollen-Set, BuchJeden Morgen zwanzig Minuten. Mache ich noch. Reicht allein nicht. | 149 € |
| Wärmepflaster, Fango, SalbenHilft. Genau so lange, wie es warm ist. | 380 € |
| Neuer LattenrostLiegt sich gut. Geändert hat es nichts. | 349 € |
| MassagepistoleZwei Wochen. Dann hat mein Mann sie für die Waden genommen. | 129 € |
| ReizstromgerätTagsüber ein bisschen. Abends zu wenig. | 69 € |
| Orthopädisches SitzkissenLiegt auf dem Bürostuhl. Den Abend interessiert das nicht. | 59 € |
| Rückenbandage zum UmschnallenVerrutscht, drückt, liegt im Schrank. | 46 € |
| Zusammen | 2.608 € |
Gut 2.600 Euro aus eigener Tasche. Was die Kasse für die Spritzen und die 36 Termine bezahlt hat, steht auf keinem meiner Zettel.
Beim Zusammenrechnen ist mir etwas aufgefallen, das ich vorher nicht gesehen hatte: Auf der ganzen Liste steht nichts, das ich abends benutze. Das Sitzkissen ist fürs Büro. Die Übungen mache ich morgens. Die Physio war dienstags und donnerstags um 16 Uhr. Die Tabletten habe ich zum Frühstück genommen.
Und schlimm war es um zehn Uhr abends.
Warum das wichtig ist, hat mir zwei Wochen später jemand erklärt, bei dem ich schon 35-mal gewesen war.
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Der letzte Termin des letzten Rezepts
Frau Albrecht hat mich zweieinhalb Jahre lang behandelt. Termin 36 war der letzte, ein neues Rezept würde es nach dem Satz vom Februar nicht geben, das wussten wir beide.
Sie hat an dem Tag nicht behandelt. Sie hat sich auf den Hocker gesetzt und gefragt:
„Wann am Tag ist es am schlimmsten?“
„Abends. Ab acht, neun.“
„Und morgens?“
„Morgens geht es. Die erste Stunde ist fast normal.“
„Das haben Sie mir in zweieinhalb Jahre nie gesagt.“ Sie hat nicht vorwurfsvoll geklungen. „Und ich habe nie gefragt.“
Dann hat sie mir erklärt, warum das der wichtigste Satz war, den ich in dem Ordner nicht hatte.
„Sie sind abends bis zu zwei Zentimeter kleiner als morgens. Jeder Mensch. Zwischen den Wirbeln sitzen die Bandscheiben, und die bestehen zum größten Teil aus Wasser. Tagsüber, unter dem Gewicht des Oberkörpers, wird das Wasser langsam herausgedrückt. Die Scheiben werden flacher, die Wirbel rücken zusammen. Nachts, im Liegen, saugen sie sich wieder voll.“
„Bei einem gesunden Rücken geht die Rechnung auf. Bei Ihnen nicht mehr. Eine Ihrer Bandscheiben ist niedriger als sie sein sollte, Sie sitzen acht Stunden vor dem Bildschirm, und abends ist der Platz, durch den der Nerv läuft, am engsten. Genau dann sind Sie zu Hause und wundern sich.“
7 UhrNach der Nacht: Die Bandscheiben sind prall, der Nerv hat Platz.
22 UhrNach dem Tag: Die Bandscheiben sind flach, am Nerv wird es eng.
„Ich kann Ihnen zweimal die Woche um 16 Uhr die Muskeln lockern“, sagte sie. „Ihr Problem ist um zehn Uhr abends. Da ist hier zu.“
Was Sie haben, ist kein Muskelproblem und kein Kopfproblem. Es ist ein Platzproblem. Und es hat eine Uhrzeit.
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Warum nichts davon gehalten hat, und warum das nicht meine Schuld war
Auf der Heimfahrt bin ich meinen Kassenzettel im Kopf durchgegangen. Zum ersten Mal ergab jede Zeile einen Sinn.
Die Spritzen haben die Entzündung am Nerv gedämpft. Am Platz haben sie nichts geändert. Deshalb war nach ein paar Tagen alles wie vorher.
Die Osteopathin hat die Muskeln gelockert, die sich um die Stelle herum festgezogen hatten. Der Abstand darunter blieb, wie er war. Deshalb hielt es bis übermorgen.
Wärme genauso. Sie entspannt, solange sie anliegt. Aber Wärme allein schafft keinen Platz.
Die Tabletten haben den Schmerz leiser gestellt. An dem, was ihn macht, waren sie nie dran.
Die Übungen waren nicht falsch. Kräftige Muskeln halten den Rücken, ich mache sie weiter. Aber Muskeln aufbauen und Druck rausnehmen sind zwei verschiedene Aufgaben. Ich hatte zweieinhalb Jahre lang nur die eine erledigt.
Sitzkissen, Bandage, Reizstrom haben mir durch den Tag geholfen. Um zehn Uhr abends lag ich auf dem Sofa, und da war nichts davon dabei.
Und dann war da noch die eine Zeile, die gar nicht auf dem Zettel steht, weil sie im Rezept drin war: die zwanzig Minuten vor jeder Physio. Wärme auf den Rücken, dazu die Elektroden. Die einzigen zwanzig Minuten der Woche, in denen es weg war. Ich hatte das immer für die Vorbereitung gehalten. Es war die Behandlung. Und genau die bekommt man nicht mit nach Hause.
Ich hatte mir nichts eingebildet, und ich war kein hoffnungsloser Fall.
Ich hatte ein Abendproblem, das ich zweieinhalb Jahre lang nur tagsüber behandelt hatte.
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Was ich seitdem jeden Abend um zehn mache
Frau Albrecht hat mir zum Abschied zwei Wörter auf den Umschlag des letzten Rezepts geschrieben: Traktion, liegend. „Es gibt inzwischen Geräte, die das zu Hause machen. Schauen Sie, dass Wärme dabei ist, und dass Sie dabei liegen. Alles, wo Sie hängen oder sich festhalten müssen, können Sie vergessen.“
Das Gerät, bei dem ich gelandet bin, heißt Calunar. Es sieht unspektakulärer aus, als ich erwartet hatte: ein längliches, flaches Kissen, das man sich im Liegen unter den unteren Rücken legt. Kein Gestell, keine Gurte, nichts zum Aufbauen. Es passt in die Schublade, in der vorher die sieben Dosen standen.
Ein Knopfdruck, und 15 Minuten lang passieren drei Dinge gleichzeitig.
- Wärme lässt die Muskulatur los, bevor irgendetwas zieht. Die zwanzig Minuten aus der Praxis, nur zu Hause.
- Traktion Luftkammern heben und strecken die Lendenwirbelsäule sanft, in Wellen. Du liegst und tust nichts, also spannt auch nichts dagegen.
- Vibrationsmassage lockert die Muskeln entlang der Wirbelsäule, damit sich nicht alles gleich wieder festzieht.
Nach 15 Minuten schaltet es sich von selbst ab.
Es kostete 129,99 Euro. So viel wie zwei Monate Nahrungsergänzung. Ich hatte gut 2.600 ausgegeben, da war das keine Entscheidung mehr, über die ich lange nachgedacht habe.
Ich habe es an dem Abend bestellt, an dem ich den Kassenzettel weggelegt habe.
Zum Kissen aus dem Bericht (Seite des Herstellers)
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Vier Wochen, ehrlich aufgeschrieben
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Der erste Abend
Das Paket kam nach knapp zwei Wochen. Ich habe die Anleitung dreimal gelesen, weil ich Anleitungen dreimal lese. Dann aufs Sofa, Knie angewinkelt, Kissen unter den Rücken, Knopf gedrückt.
Erst kam die Wärme, und ich habe die Praxis wiedererkannt. Dann hob sich etwas unter mir, langsam, und ließ wieder nach, wie Atmen. Ich habe an die Decke geschaut und gedacht: Das ist das Erste seit zweieinhalb Jahre, das um zehn Uhr abends stattfindet.
Geheilt war ich nicht. Aber ich bin an dem Abend nicht mit der Wärmflasche ins Bett gegangen.
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Woche 1
Jeden Abend um zehn, 15 Minuten, dann Zähneputzen. Danach ein warmer, lockerer Rücken für zwei, drei Stunden. Morgens wie immer okay. Der Nachmittag im Büro wie immer nicht.
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Woche 2
Die ehrliche Woche. Ich habe wenig gemerkt und an Tag 11 fast wieder eine Dose Kurkuma bestellt. In dem Plan, der als PDF dabei ist, steht, dass genau das die Woche ist, in der die meisten aufhören. Ich habe die Dose nicht bestellt und weitergemacht.
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Woche 3
An einem Mittwoch habe ich beim Kochen die Uhr vergessen. Vierzig Minuten am Herd, und ich habe es erst gemerkt, als das Essen fertig war. Vorher hatte ich mir nach zwanzig Minuten Stehen immer einen Hocker geholt.
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Woche 4
Konfirmation meiner Nichte. Kaffeetafel im Gemeindehaus, Bänke ohne Lehne, drei Stunden. Mein Mann hat mich zweimal gefragt, ob wir gehen wollen. Wir sind geblieben.
Am Sonntag darauf habe ich die Schublade in der Küche ausgeräumt. Die Wärmepflaster habe ich behalten.
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Was ich dem Arzt heute antworten würde
Sie hatten recht. Es ist chronisch. Es geht nicht weg, und ein Kissen für 129,99 Euro heilt keine Bandscheibe. Meine Übungen mache ich weiter, und an manchen Tagen im Büro merke ich meinen Rücken wie früher.
Die Ibuprofen-Packung liegt seit Woche drei im Bad. Sie ist noch halb voll.
Aber Sie hatten unrecht mit dem zweiten Satz. Man kann etwas machen. Nicht heilen. Platz schaffen, 15 Minuten lang, jeden Abend, zu der Uhrzeit, zu der es am engsten ist.
Das hat mir in zweieinhalb Jahre keiner gesagt, und ich habe zweieinhalb Jahre lang gefragt.
Falls du das hier abends liest, mit dem Ordner im Regal und der Schublade in der Küche: Du hast nichts falsch gemacht. Du warst bei den richtigen Leuten, du hast alles gemacht, was sie gesagt haben, und du hast dein Geld dafür ausgegeben. Dass es nicht gereicht hat, liegt nicht an dir.
Du bist nicht kaputt. Du bist komprimiert.
Und dagegen kann man abends, im Liegen, etwas tun. Auch wenn die Akte zu ist.
Vergleich 2026
Fünf Hilfen für den unteren Rücken im Vergleich
Bettina R. hat vieles davon selbst probiert. Wir haben die fünf gängigsten Hilfen für zu Hause nebeneinandergelegt: Was zieht, was wärmt, was lockert, und was davon geht entspannt im Liegen?
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Platz 1Unsere Wahl
Traktionskissen mit WärmeCalunar
129,99 €
- Zug auf die Lendenwirbel
- ja
- Wärme
- ja
- Lockert die Muskulatur
- ja
- Entspannt im Liegen
- ja
- Schnell verstaut
- ja
- Rückgabe
- 30 Tage
Klare EmpfehlungDas Einzige im Vergleich, das zieht, wärmt und lockert, und zwar im Liegen.
Zur Empfehlung -
Platz 2Alternative
Inversionsbankkopfüber hängen
ca. 150–250 €
- Zug auf die Lendenwirbel
- ja
- Wärme
- nein
- Lockert die Muskulatur
- nein
- Entspannt im Liegen
- nein
- Schnell verstaut
- nein
- Rückgabe
- je nach Händler
Nur bedingtZieht kräftig, aber wer an den Fußgelenken hängt, entspannt selten. Braucht einen eigenen Platz.
-
Platz 3Alternative
Aufblasbarer Stützgurtzum Umschnallen
ca. 45–100 €
- Zug auf die Lendenwirbel
- teils
- Wärme
- teils
- Lockert die Muskulatur
- nein
- Entspannt im Liegen
- nein
- Schnell verstaut
- ja
- Rückgabe
- je nach Händler
Für unterwegsEntlastet im Stehen und Sitzen. Für den Abend im Liegen ist er nicht gemacht.
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Platz 4Alternative
StufenlagerungswürfelSchaumstoff
ca. 40–60 €
- Zug auf die Lendenwirbel
- teils
- Wärme
- nein
- Lockert die Muskulatur
- nein
- Entspannt im Liegen
- ja
- Schnell verstaut
- nein
- Rückgabe
- je nach Händler
Solide BasisNimmt Druck vom unteren Rücken, tut aber sonst nichts. Sperrig im Schlafzimmer.
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Platz 5Alternative
HeizkissenWärme allein
ca. 30–60 €
- Zug auf die Lendenwirbel
- nein
- Wärme
- ja
- Lockert die Muskulatur
- teils
- Entspannt im Liegen
- ja
- Schnell verstaut
- ja
- Rückgabe
- je nach Händler
Angenehm, mehr nichtEntspannt, solange es warm ist. Am Abstand zwischen den Wirbeln ändert Wärme nichts.
Empfehlung der Redaktion
Das Kissen aus dem Bericht
Wir haben nachgefragt, welches Gerät Bettina R. benutzt. Hier ist der Steckbrief.
- Produkt
- Calunar Traktionskissen
- Funktion
- Wärme, Traktion und Vibrationsmassage gleichzeitig
- Anwendung
- im Liegen, 15 Minuten, schaltet sich selbst ab
- Strom
- USB‑C am Netzteil, kein Akku
- Dabei
- „Der 15‑Minuten‑Plan“ als PDF
- Rückgabe
- 30 Tage, ohne Formular
- Erhältlich
- nur direkt beim Hersteller, nicht im Handel
- Preis
- aktuell 129,99 €
199,99 €
Kostenloser Versand · Lieferung in rund 10 Werktage
Rückgabe
30 Tage. Ohne Formular.
Wenn du bis hierher gelesen hast, hast du vermutlich einen ähnlichen Kassenzettel wie ich. Dann weißt du auch, wie sich ein weiteres Versprechen anfühlt. Deshalb war das für mich der Punkt, an dem ich bestellt habe:
Du nimmst Calunar 30 Tage lang, jeden Abend 15 Minuten. Wenn sich nichts verändert, schreibst du eine Mail und bekommst dein Geld zurück. Kein Fragebogen, keine Begründung, kein Rücksendegrund zum Ankreuzen.
Ich wusste es an dem Mittwoch am Herd, in Woche drei. Du hast vier.
Fragen
Was mich Leute seitdem fragen
Ich habe schon so viel gekauft, das nicht geholfen hat. Warum soll das anders sein?
Weil du hier nichts kaufst, das eine Wirkung verspricht, sondern etwas, das eine Aufgabe erledigt: Druck rausnehmen, abends, im Liegen. Geh deine eigene Liste durch. Alles darauf hat eine andere Aufgabe erledigt, tagsüber oder gar keine. Und falls ich mich täusche: 30 Tage, eine Mail, Geld zurück.
Ich will keine Tabletten mehr nehmen. Ist das damit realistisch?
Ich kann dir nur sagen, wie es bei mir war. Das Ibuprofen hatte ich schon vor dem Kissen abgesetzt, weil der Magen nicht mehr mitmachte, und die Abende seitdem mit Wärmepflaster überstanden. Seit Woche drei brauche ich abends nichts mehr, weder Tablette noch Pflaster. Das Kissen ist kein Medikament. Es nimmt Druck raus, und genau der war bei mir der Grund für die Tabletten.
Kann so ein Gerät den Rücken heilen?
Nein. Es entlastet. Wer dir bei einem Gerät für diesen Preis Heilung verspricht, hat dir vermutlich auch die Kurkuma verkauft. 15 Minuten Druck rausnehmen, jeden Abend: Das ist das Versprechen, und mehr ist es nicht.
Steht so ein Gerät nicht nach zwei Wochen in der Ecke?
Meine Massagepistole steht dort, also war das auch meine Sorge. Der Unterschied: Calunar ist ein flaches Kissen, es liegt bei mir auf dem Sofa unter der Decke. Nichts aufzubauen, nichts anzuschnallen. Und es hat eine feste Uhrzeit, das ist bei mir der eigentliche Grund, warum ich es benutze.
Mein Physio sagt, bei Traktion spannt der Körper dagegen.
Frau Albrecht sagt dasselbe, und sie hat recht. Es gilt für alles, bei dem du hängst, gezogen wirst oder dich festhalten musst. Hier liegst du, tust nichts, und die Wärme läuft zuerst an. Die Muskulatur lässt los, bevor der Zug kommt. Genau darum geht es bei der Reihenfolge.
Ersetzt das die Physiotherapie und die Übungen?
Nein, und das behauptet auch niemand. Meine Übungen mache ich morgens weiter. Das Kissen erledigt abends die andere Aufgabe. Der beiliegende Plan bringt ab der dritten Woche sogar drei kurze Bewegungen direkt nach der Sitzung dazu.
Ich halte keine 15 Minuten auf dem Rücken aus.
Ich auch nicht, am Anfang. Knie angewinkelt, Füße aufgestellt, Kissen darunter, so ging es bei mir vom ersten Abend an. Und wenn nicht: Man kann jederzeit abbrechen, das Gerät hat nur einen Knopf.
Bei Amazon gibt es Ähnliches für etwas weniger.
Stimmt, ich habe auch geschaut. In den Rezensionen dort steht dann das Gerät, das am 15. Tag ausfällt, einen Tag nach Ende der Rückgabefrist, und ein Händler, der nicht antwortet. Hier sind es 30 Tage ohne Formular, ein deutscher Ansprechpartner, der auf Mails antwortet, und ein Plan, der erklärt, was man in welcher Woche tut. Ich hatte genug Dinge gekauft, bei denen das fehlte.
Wie lange dauert die Lieferung?
Rund 10 werktage, mit Sendungsnummer. Bei mir waren es knapp zwei Wochen. Wenn du gerade akut nicht mehr hochkommst, ist das kein Fall für ein Kissen, sondern für den Arzt. Calunar ist für die, bei denen es seit Monaten nicht besser und nicht schlechter wird.
Zum Weiterlesen
15 Minuten am Abend. 30 Tage, um es herauszufinden.
Das Kissen aus dem Bericht gibt es für 129,99 € direkt beim Hersteller.
Verfügbarkeit beim Hersteller prüfen